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​© 2019 Amadeus Danesitz/Alexander Wulkow. Erstellt mit Wix.com.

Lachs und Aquavit? Echt jetzt?

03.12.2018

 

Aber sicher doch. Das sind die beiden kulinarischen Brückenpfeiler der neuen LaxBar in München. Aquavit stammt ursprünglich aus Skandinavien und wurde dort nachweislich schon im 16. Jahrhundert produziert. Damals sprach man dem „Lebenswasser“ (lat. aqua vitae) heilende Kräfte zu, und auch heute noch ist es überaus heilsam – zumindest um Vorurteile gegenüber dem charakteristischen Kümmelgeschmack abzubauen. Außerdem wärmt die Spirituose nicht nur im hohen Norden innerlich an eisig kalten Winterabenden, sondern auch in unseren Breitengraden. 

 

Angenehm warm (nicht nur wegen der Heizung, auch atmosphärisch) ist es zum Glück sowieso in der LaxBar, die vor einigen Wochen in den früheren Räumlichkeiten der spanischen Tapasbar Miura eröffnet hat. Das Bar-Restaurant versucht, unter der Leitung von Michael Blanz und Florian Güttler mit einer monothematischen Ausrichtung die Münchner zu überzeugen. Lachs, genauer gesagt hochwertiger norwegischer Zuchtlachs aus einer Bio-Aquakultur, steht dabei ganz eindeutig im Rampenlicht. 

 

Insgesamt 23 Gerichte mit Lachs stehen auf der Karte, darunter beispielsweise Tatar mir roten Zwiebeln, rote Bete, Eigelb, Kapern und Dijon-Senf, Sashimi mit Soja-Trüffel-Sauce und Frühlingszwiebeln oder Hot Smoked Salmon, bei 43 Grad langsam gegart und mit Kartoffeln, rote Bete und grünem Spargel an einer Dijon-Vinaigrette serviert. Alle drei Varianten waren köstlich, geradezu eine Offenbarung, wenn man sonst Lachs aus der Packung oder aus Massenproduktion gewohnt ist. 

 

Passend dazu gibt‘s auch exakt 23 verschiedene Cocktails, zu einem großen Teil auf Aquavit-Basis. Wir durften den „52 Passion“ mit Lysholm No. 52, Passionsfrucht, Orangenzucker, Zitronensaft und Eiweiß sowie den „Milky Björnbär“ mit Lysholm No. 52, Sloe Gin, Buttermilch und Brombeere kosten. Daumen hoch! Auch der später noch gereichte „Nordic Negroni“ mit Opland Aquavit, Campari und finnischem Polukka-Gin schmeckte wunderbar. Die Jungs verstehen ihr Handwerk, in der Küche genauso wie hinter der Bar. Einer der heißesten Tipps seit langem! 

 

LaxBar
Oberanger 32
Mo-Do 18-1, Fr/Sa 18-3 Uhr

www.laxbar.com

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